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Für den Tag des Einzugs in das neue Zuhause haben wir das
Terrarium entsprechend eingerichtet und schon ein paar Tage vorher die
Beleuchtung getestet.
Die Zwergbartagame wird dann nach der Ankunft behutsam in ihr neues Zuhause
gesetzt. Es wird ein paar Tage andauern, bis sie sich richtig eingelebt hat. In
dieser ersten Zeit lassen wir das Tier vollkommen in Ruhe (außer der
Fütterung). Die neue Umgebung ist erst einmal Stress genug.
Eines meiner Weibchen schläft gern in der Nähe des Futternapfes
Um sicher zu sein, das unsere Zwergbartagame auch wirklich gesund ist, nehmen
wir Kotproben von drei aufeinander folgenden Tagen und lassen diese in der nahe
gelegenen Tierklinik auf Parasiten untersuchen.
Damit sich die Zwergbartagame langsam an uns gewöhnen kann, werden hektische
Bewegungen vor dem Terrarium vermieden. Auch sollte man nach dem Tier nie von
oben greifen, da Fressfeinde sich in der Natur auch von oben nähern. Das Tier
könnte in große Panik geraten.
Wer schon Zwergbartagamen besitzt und sich für ein weiteres Tier entscheidet,
der sollte den Neuankömmling nicht sofort zum Bestand hinzu setzen. Für
diesen Fall halten wir für das neue Tier erst einmal ein Quarantäneterrarium
bereit. Durch das separieren in Quarantäne können wir eine eventuelle
Ansteckung der vorhanden Gruppe vermeiden.
Unser Quarantäneterrarium hat die Masse 100 x60 x60 cm - das ist im normal Fall
natürlich viel zu klein - erfüllt allerdings seinen Zweck für eine bestimmte
Zeit. Dieses Quarantäneterrarium ist nur zweckmässig eingerichtet, mit einem
Kletterast, einer Futter- und Wasserschale, und einem Unterschlupf. Natürlich
darf auch hier die richtige Beleuchtung nicht fehlen.
Diese etwas spärliche Ausstattung hat den Vorteil, das man es im Falle einer
Erkrankung des Tieres leichter reinigen kann. Auch verzichten wir in unserem
Quarantäneterrarium auf eine aufwendig gestaltete Rückwand.
Das sich der Neuankömmling in der ersten Zeit etwas ruhiger verhält ist in der
Eingewöhnungsphase nicht ungewöhnlich und man braucht sich normal nicht sorgen.
Es wird ein paar Tage dauern, bis sie sich an die neue Umgebung gewöhnt haben
und dann anfangen normal zu fressen.
Bei Fragen und auffälligen Verhaltensweisen sollte ein reptilienkundiger
Tierarzt aufgesucht werden.
Nach ein paar Tagen hat sich der Neuankömmling an seine Umgebung gewöhnt. Bei
meinem Kleinen war es so, das er direkt am zweiten Tag gefressen hat. Erst
einmal nur Insekten, aber das änderte sich schnell und es fraß dann auch sein
Grünfutter.
Es ist nun eine Weile bei mir und überhaupt nicht mehr scheu. Im Gegenteil -
sehr neugierig und interessiert. Den Pfleger/Futterbringer merken sie sich
ziemlich schnell. So kann ich beobachten das mein Kleines auf die übrigen
Familienmitglieder noch scheuer reagiert als auf mich.
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