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Terrarium Einrichtung
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Einrichtung

Der Lebensraum der Zwergbartagamen zeichnet sich durch vereinzelte Felsen und einer eher niedrigen Bewachsung mit kleineren Büschen und Sträuchern aus. Zwergbartagamen lieben Erhöhungen, wie Felsaufbauten und höhere Äste. Bei der Einrichtung des Terrariums sollten wir also darauf achten, den Tieren genügend Plätze zum beobachten, aber auch zum verstecken zu bieten.

Mangrovenholz - Wüstenstrauch

Als Einrichtung eignet sich, wie bereits erwähnt, eine schön gestaltete Rück- und Seitenwand. Hier kann man Felsvorsprünge und Höhlen einarbeiten. Ein kleiner Haufen Steine die einsturzsicher aufeinander geschichtet werden und als Sonnenplatz dienen sind ideal, genauso wie größere Äste, Korkrinden oder Wurzeln. Bei der Anordnung der Einrichtung muss bedacht werden, das die Tiere neben genügend Klettermöglichkeit auch noch etwas Lauffläche zur Verfügung bekommen. Zwergbartagamen können zwar hervorragend klettern und springen, sind im Grunde aber Bodenbewohner.


Zwergbartagamenbaby erklettert Wüstenbusch

Zur Bepflanzung eignen sich niedrige Grasbüschel, sowie Tillandsien und andere kleinbleibende Gewächse. Ein paar unbedenkliche Terrarienpflanzen habe ich extra aufgeführt. Aber auch künstliche Pflanzen sind im Handel erhältlich, wenn man nicht auf eine echte Bepflanzung zurückgreifen möchte.

Tillandsie im Terrarium
Tillandsie im Terrarium

Als Bodengrund empfiehlt sich ein Gemisch aus Spielsand und Lehmpulver. Die Substrathöhe sollte mindestens 15 cm betragen und grabfähig sein. Die Tiere graben gern Verstecke und legen teilweise richtige Höhlensysteme an. Um ein grabfähiges Substrat zu bekommen vermischt man handelsüblichen Spielsand mit anteilig Lehmpulver.

Nachfolgend ein Beispiel für ein Höhlensystem, angelegt von meinem jüngeren Weibchen:



Solch eine aufwendig gestaltete Höhle kann man leider nur bestaunen, wenn man den Tieren einen grabfähigen Bodengrund in das Terrarium einfüllt.

Pflegt man Weibchen im Terrarium sollte man sich bei der Einrichtung des Terrariums frühzeitig Gedanken um einen geeigneten Eiablageplatz machen. Hierfür benötigt man in einer Ecke des Terrariums einen Eiablagehügel mit einer Substrathöhe von mind. 30 cm. Diesen hält man in der Eiablagezeit feucht - nicht nass.

Den Tieren ist unbedingt eine Rückzugsmöglichkeit anzubieten. Hier empfiehlt es sich eine Höhle zu gestalten. Weiter benötigt man eine geeignete Futterschale und eine nicht allzu tiefe Wasserschale. Beides ist im Handel in Steinoptik erhältlich.

Auf einen Wasserfall kann im Terrarium ganz verzichtet werden. Er sieht vielleicht schön aus, fördert aber eine zu hohe Luftfeuchtigkeit und begünstigt im schlimmsten Fall sogar das Wachstum von Pilzen und anderen Krankheitserregern. Auch ein Heizkabel, oder eine Heizmatte und ein Nebler wird in einem Bartagamen-Terrarium nicht benötigt.