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Terrarien Beleuchtung
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Pogona henrylawsoni ist ein lichthungriges Reptil. Auf eine intensive Beleuchtung kann man  also nicht zu verzichten, denn diese ist für die Aktivität und die Gesundheit der Tiere sehr wichtig.
Das Sonnenlicht ist natürlich die stärkste Lichtquelle. Sie sorgt in der Natur für einen guten Stoffwechsel der Tiere und bestimmt ihren Lebensrhythmus.

Um den Zwergbartagamen ein Lichtspektrum zu bieten, ähnlich der Natur, ist es notwendig das wir Leuchtmittel einsetzen die so nah wie nur möglich an das natürliche Sonnenlicht heran reichen.

Das Sonnenlich nachzustellen wird natürlich unmöglich bleiben, aber wir können mit den geeigneten Leuchtmitteln eine gute Grundbeleuchtung des Terrariums schaffen und die Tiere danken es uns mit einem vielseitigem Verhaltensmuster.

Wie auch in der Natur sollten im Terrarium unterschiedliche Zonen herschen. Die Grundtemperatur beträgt 30 Grad, unter den Sonnenplätzen sollten Temperaturen zwischen 50 und max. 55 Grad erreicht werden und im kühleren Bereich des Terrariums 25-28 Grad. Die kühleren Bereiche benötigen die Tiere zur Eegulation ihrer Körpertemperatur - siehe auch Thermoregulierung. In der Nacht dürfen die Temperaturen hingegen auf Zimmertemperatur, das sind bei uns zur Zeit 20 Grad, absinken.

Um diese Temperaturzonen zu schaffen, kommen unterschiedliche Leuchtmittel zum Einsatz. Ich unterscheide sie nachfolgend einmal in Licht und Wärme.

Fangen wir mit der Grundbeleuchtung (Licht) an:

T5- Doppelbalken/Leuchtstoffröhren


Für eine sehr gute Grundbeleuchtung im Terrarium eignet sich ein T5 Doppelbalken am besten. Diese Leuchtstoffröhren sind wesentlich kleiner als die herkömmlichen T8 röhren und haben eine hohe Lichtausbeute. Sie werden mit einem elektronischen Vorschaltgerät betrieben und sollen stromsparender sein. Im Handel sind unterschiedliche Wattzahlen erhältlich und es ist unbedingt auf die richtige Lichtfarbe zu achten.

Die Röhren sind mit einer dreistelligen Zahl gekennzeichnet, wobei die erste Ziffer für die Ra-Zahl und die anderen beiden für die Lichttemperatur stehen. Eine Biolight Röhre mit der Kennzahl 960 bedeutet, das diese Röhre 90-99% an das natürliche Tageslicht heran reicht und eine Lichttemperatur von 6000 Kelvin hat.

Meine erste T5 Beleuchtung habe ich bei www.terra-lights.de bestellt.


HQI-Strahler (Halogen Metalldampflampe)



Bei größeren Terrarien reicht ein T5 Doppelbalken meist allein nicht aus. So sollte man zusätzlich einen oder mehrere HQI Strahler installieren. Sie sorgen zusätzlich für eine punktuelle Lichtabgabe und haben ebenfalls eine hohe Lichtausbeute. Auch hier gilt es wieder auf das richtige Leuchtmittel zu achten und ggf. nachzukaufen. Für ein Zwergbartagamenterrarium eignen sich hier die Leuchtmitteltypen D (Daylight) und NDL (Neutralweis Deluxe).

Die HQI Strahler werden ebenfalls wie die T5 Röhren, mit einem elektronischen Vorschaltgerät betrieben. Im Handel sind hier unterschiedliche Wattzahlen erhältlich. Am geläufigsten sind 35, 70 oder 150 Watt. Welche Wattzahl im Endeffekt zum Einsatz kommt hängt von der Terrariengröße ab.

Soweit die Grundbeleuchtung, kommen wir nun zu den Wärmequellen.

Wärmespots




Da Zwergbartagamen ihre Körpertemperatur nicht ganz allein regeln können, benötigen sie Sonnenplätze. Hier wärmen sie sich auf und erreichen ihre Vorzugstemperatur. Neben der Regulierung der Körpertemperatur ist die Beleuchtung mit Wärmespots auch für eine gesunde Verdauun unverzichtbar.

Wir können zwischen zwei Arten von Wärmespots wählen. Zum einen den PAR Spot und zum anderen einen handelsüblichen Spotstrahler.
Die PAR Strahler kommen in meinem Terrarium zum Einsatz, da sie punktuell gesehen mehr Wärme geben als die normalen Spotstrahler. Ihr kleiner Strahlungswinkel von 30 -50 Grad ist hierfür nahezu ideal. Sie sind zum einen auch unheimlich robust und zum anderen haben sie eine wesentlich höhere Lebensdauer.

Normale Glühlampen eigenen sich nicht für die Sonnenplätze der Tiere. Sie geben punktuell zu wenig Wärme ab, da durch den Abstrahlwinkel einfach zu viel verloren geht. Das die EU dieses Leuchtmittel nun bis 2012 abschafft ist also nicht weiter tragisch für die Terraristik. Der PAR Strahler ist im Vergleich zur normalen Glühlampe auch wesentlich sparsamer im Stromverbrauch.


Mit der richtigen Anordnung der Wärmespots in unterschiedlichen Wattzahlen könne wir so verschiedene Temperaturzonen im Terrarium erzeugen.

UV-Beleuchtung



Die UV Beleuchtung ist für Zwergbartagamen lebenswichtig. Die oben erwähnten Leuchtmittel geben zwar in gewisser Weise ein wenig UV ab, dies reicht aber leider nicht aus. Die Osram Ultra Vitalux ist hier ideal und das perfekte Leuchtmittel für eine ausreichende UVA und UVB Versorgung der Tiere.

Zwergbartagamen benötigen Vitamin D3 und können dies, genau wie wir Menschen, nicht selbst produzieren. Vitamin D3 wird zur Einlagerung von Kalzium in den Knochen benötigt. Wird die Zwergbartagame nicht genügend bestrahlt können Mangelerscheinungen auftreten. Die Knochen der Tiere können sich verformen und die Tiere erkranken an Rachitis.

Um einen solchen Mangel vorzubeugen werden die Tiere alle 1-2 Tage für ca. 30-45 Min. mit der Osram Vitalux bestrahlt. Hierbei ist auf einen Mindestabstand von 60-100 cm zu den Tieren zu achten, damit es nicht zu Verbrennungen kommt. Weiter muss die Lampe so installiert sein, das die Tiere dem Lichtkegel ausweichen können.

Meine adulten Zwergbartagamen werden alle zwei Tage für ca. 30-45 Minuten bestrahlt. Bei Jungtieren (neu erworben, oder gezüchtet) bestrahle ich täglich 15 Minuten und steigere die Dauer der Bestrahlung langsam.

Die Bestrahlung muss immer direkt erfolgen. Das heisst, wenn ich von außen bestrahlen muss, dann sind die Glasscheiben des Terrariums zu öffnen. Das Glas filtert die UV-Strahlen und somit kommt nicht mehr genügend bei den Tieren an.


Infrarotstrahler sind für ein Zwergbartagamen Terrarium gar nicht geeignet, genauso kann man auf Heizmatten und Heizsteine verzichten.

Für diejenigen, die sich mehr belesen möchten und eine schöne Übersicht von Messwerten haben wollen kann ich eine tolle Internetseite empfehlen:

Messwerte/UV/Lampentest -KLICK

Wer auf dieser Seite dann noch ein wenig stöbert findet viele Interessante Infos rund um die Beleuchtung. Sehr informativ gestaltet - praktisch an absolutes Muss !


Wo kaufe ich am besten die richtige Technik?

Die richtige Beleuchtung für sein Terrarium auszuwählen ist mit unter nicht so einfach, wei man denkt. Durch die unzähligen Webseiten und einigen Büchern ist man schnell verwirrt und unsicher, wo man kaufen kann und vorallem was genau benötigt man? Hierbei spielen auch die Terrarienmaße eine wichtige Rolle, um dann später auch die richtigen Temperaturbereiche zu bekommen. Hier ist die Hilfe eines Fachhmann`s gefragt .

Bei Terra-Lights bekommt  ihr eine super Beratung und einen super Service. Schreibt einfach eine Email an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst mit genauer Bezeichnung eures Terrariums (Maße, Bewohner etc.) und bittet um ein unverbindliches Angebot für die Beleuchtung.

Einen Produktüberblick erhaltet ihr hier:
www.terra-lights.de


Beispiele für die Terrarienbeleuchtung für Pogona henrylawsoni - 120x80x80cm

 1x Doppelbalken T5 mit Biovital Röhren in 54W mit Reflektoren
 1-2x HQI Strahler 35W oder 70W
 oder 1x Bright Sun UV Dessert 70W
 1-2 Halogenspots 40W-60W (muss ausprobiert werden)
 1x Osram Vitalux, wenn keine Bright Sun verbaut wird

Ich weise an dieser Stelle darauf hin, das dies nur ein Beispiel einer vernünftigen Beleuchtung darstellt und diese je nach Gegebenheit des Terrariums und der Bedürfnisse der Tiere anzupassen sind.

Weiter werde ich fast täglich nach dem Preis einer artgerechten Beleuchtung für Zwergbartagamen gefragt. Ich möchte hier anmerken das es sich um eine Investition handelt, die einem Lebewesen zu Gute kommt und die es in jedem Fall benötigt. Hier kommen sehr schnell Beträge von bis zu 400Euro zusammen, aber dieses schreckt verantwortungsbewusste Halter nicht vom Kauf ab.